Amicron und WordPress
Artikeldaten aus Amicron sinnvoll im Internet nutzen
Sie möchten Artikeldaten aus Amicron Faktura auf Ihrer Website darstellen oder später einen vollständigen Webshop damit betreiben?
Dann ist die technische Verbindung zwischen Amicron und WordPress nur ein Teil des Projekts.
Viel entscheidender ist die Frage, wie Ihre Artikeldaten aufgebaut sind, wie sie laufend gepflegt werden und welche Prozesse später rund um Bestellung, Zahlung, Versand und Buchhaltung entstehen.
Nicht die Schnittstelle ist meist die größte Herausforderung, sondern die Vorbereitung der Daten und der gesamten Abläufe.
Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Amicron-Daten so aufzubereiten, dass sie zuverlässig für WordPress, WooCommerce oder auch andere Weblösungen verwendet werden können.
Zwei unterschiedliche Ziele
WordPress als Informationsseite
Ihre Artikel werden auf der Website dargestellt, können aber nicht direkt gekauft werden.
Kunden sehen beispielsweise:
- Artikel und Produktgruppen
- Beschreibungen
- Preise
- Bilder
- Varianten
- technische Informationen
- PDF-Dokumente
Der Schwerpunkt liegt hier auf der Aufbereitung und laufenden Übertragung der Artikeldaten.
Diese Variante ist häufig der sinnvollste erste Schritt.
Mehr über Amicron als Informationsseite erfahren
WooCommerce als Webshop
Im nächsten Schritt kann die bestehende Informationsseite zu einem vollständigen WooCommerce-Webshop erweitert werden.
Damit kommen jedoch zusätzliche Prozesse hinzu:
- Bestellungen
- Lagerstände
- Zahlungen
- Verpackung
- Versand
- Rechnungen
- Rücksendungen
- Gutschriften
- Buchhaltung
Der Verkaufsprozess erhöht die Komplexität des Projektes deutlich.
Deshalb ist es häufig sinnvoll, zunächst sicherzustellen, dass die Artikelübertragung zuverlässig funktioniert und den eigentlichen Verkauf erst in einem zweiten Schritt umzusetzen.
Die Daten müssen zuerst stimmen
Alles, was später auf Ihrer Website dargestellt werden soll, muss zuvor in geeigneter Form in Amicron vorhanden sein.
Dazu gehören unter anderem:
- Artikelnummern
- Bezeichnungen
- Preise
- Artikelgruppen
- Varianten
- Bilder
- Beschreibungen
- technische Unterlagen
- PDF-Dateien
Gerade Artikelgruppen und Varianten müssen von Anfang an sauber strukturiert sein.
Bei mehreren tausend Artikeln kann eine nachträgliche Datenbereinigung einen erheblichen Aufwand verursachen.
Artikelbilder – häufig der größte Aufwand
Bilder werden bei Webprojekten oft unterschätzt.
Ein einfaches Beispiel:
2.000 Artikel mit jeweils drei Bildern ergeben bereits 6.000 Bilder.
Diese Bilder müssen nicht nur vorhanden sein.
Sie müssen auch richtig benannt, dem passenden Artikel zugeordnet, in geeigneter Größe gespeichert und gegebenenfalls bearbeitet werden.
Schon eine Minute Bearbeitungszeit pro Bild bedeutet bei 6.000 Bildern rund 100 Arbeitsstunden.
Deshalb sollte frühzeitig geklärt werden, welche Arbeiten automatisiert werden können.
Der Artikelstamm verändert sich laufend
Eine einmalige Übertragung der vorhandenen Artikel reicht nicht aus.
Im täglichen Betrieb verändert sich der Artikelstamm ständig:
- neue Artikel kommen hinzu
- bestehende Artikel werden geändert
- Preise werden angepasst
- Bilder werden ergänzt
- Produkte wechseln die Artikelgruppe
- Varianten kommen hinzu
- alte Artikel werden entfernt
Diese Abläufe müssen zuverlässig funktionieren.
Erst wenn die laufende Aktualisierung des Artikelbestandes stabil funktioniert, sollte ein zusätzlicher Verkaufsprozess aufgebaut werden.
Mehr über Synchronisation und laufende Aktualisierung erfahren
Automatisierung spart bei großen Datenmengen viel Arbeit
Bei mehreren tausend Artikeln ist eine manuelle Datenbearbeitung häufig nicht wirtschaftlich.
Viele Aufgaben können mit individuellen Scripts automatisiert werden.
Beispielsweise können:
- Artikel automatisch Artikelgruppen zugeordnet werden
- Datenfelder korrigiert oder ergänzt werden
- Bilder umbenannt und skaliert werden
- Logos oder Wasserzeichen eingefügt werden
- fehlende Bilder erkannt werden
- große Datenbestände überprüft und bereinigt werden
Amicron verwendet eine Firebird-Datenbank. Gerade bei umfangreichen Datenbeständen können individuelle Werkzeuge und Scripts helfen, Arbeiten zu automatisieren, die manuell Tage dauern würden.
Ein Webshop beginnt nicht beim Warenkorb und endet nicht bei der Bestellung
Sobald über die Website verkauft werden soll, entsteht ein vollständiger Geschäftsprozess.
Dann muss geklärt werden:
Was passiert nach der Bestellung?
- Sind alle Artikel lagernd?
- Wie gelangt die Bestellung nach Amicron?
- Wie wird bezahlt?
- Wann wird verpackt?
- Wie wird versendet?
- Wie erhält der Kunde seine Trackinginformationen?
- Was passiert bei einer Rücksendung?
- Wie werden Gutschriften erstellt?
- Und wie gelangen die Daten anschließend in die Buchhaltung?
- Diese Abläufe sollten vor dem Start eines Webshops genau geplant werden.
Warum eine Umsetzung in zwei Stufen sinnvoll sein kann
Aus unserer Sicht ist es bei vielen Projekten sinnvoll, das Gesamtprojekt in zwei Schritte zu teilen.
Stufe 1: Artikel zuverlässig im Internet darstellen
Zunächst wird sichergestellt, dass:
- Artikel richtig übertragen werden
- Artikelgruppen funktionieren
- Varianten korrekt dargestellt werden
- Bilder und Dokumente zugeordnet sind
- neue Artikel automatisch hinzukommen
- Änderungen übernommen werden
- alte Artikel zuverlässig entfernt werden
Damit entsteht bereits eine vollwertige Produkt- oder Informationsseite.
Stufe 2: Den Verkaufsprozess ergänzen
Erst wenn diese Grundlage zuverlässig funktioniert, wird der eigentliche Webshop ergänzt.
Dann können Bestellung, Zahlung, Lager, Versand und Buchhaltung auf einer stabilen Datenbasis aufgebaut werden.
Diese Vorgehensweise macht das Projekt übersichtlicher, reduziert Fehlerquellen und senkt das Risiko unnötiger Zusatzarbeiten.
Erst die Daten, dann die Schnittstelle
Bei einem Projekt dieser Art wird häufig zuerst gefragt:
Welches Plugin brauchen wir?
Die wichtigere Frage lautet jedoch:
Sind unsere Daten und Prozesse so vorbereitet, dass eine Schnittstelle überhaupt sinnvoll funktionieren kann?
Wenn Artikelstruktur, Gruppen, Varianten, Bilder und laufende Abläufe sauber vorbereitet sind, ist die technische Übertragung oft nur noch ein überschaubarer Teil des Projekts.
Wir unterstützen Sie bei Ihrem Projekt
Wir haben bereits verschiedene Lösungen umgesetzt, bei denen Daten aus Amicron für WordPress, WooCommerce und andere Webshop-Systeme aufbereitet und übertragen wurden.
Wir unterstützen Sie bei:
- Analyse Ihrer vorhandenen Daten
- Planung der Artikelstruktur
- Vorbereitung von Artikelgruppen und Varianten
- Aufbereitung von Bildern und Dokumenten
- Automatisierung großer Datenbestände
- Planung der laufenden Synchronisation
- Vorbereitung der WordPress- oder WooCommerce-Anbindung
- Planung der Prozesse nach der Bestellung
Dabei betrachten wir nicht nur die technische Schnittstelle, sondern den gesamten Ablauf.
Von den Artikeldaten in Amicron bis zu einer funktionierenden Lösung im Internet.
Sprechen wir über Ihr Projekt
Sie planen, Ihre Amicron-Daten auf einer WordPress-Website oder in einem Webshop zu verwenden?
Dann sprechen Sie mit uns.
Wir sehen uns gemeinsam mit Ihnen an, welche Daten bereits vorhanden sind, welche Strukturen vorbereitet werden müssen und welche Schritte für eine sinnvolle Umsetzung notwendig sind.
Rufen Sie uns an – wir führen gerne ein unverbindliches Gespräch mit Ihnen.